Um die Pflege der Ausstellungsstücke und um die Besucherbetreuung kümmert sich der Förderverein Obernfelder Heimatmuseum von 1992 e.V.

Als das Heimatmuseum eröffnet wurde, hatte der Bürgermeister Alois Ehbrecht die Idee, einen Förderverein für das Museum zu gründen. Dieser Verein sollte sich um alle Belange des Heimatmuseums kümmern, denn für hauptamtliche Museumsmitarbeiter reichen die finanziellen Mittel nicht.

Der Verein ist für die Besucherbetreuung zuständig, kümmert sich um die Pflege der Exponate und die Reinigung der Ausstellungsräume, organisiert ein jährliches Museumsfest, veranstaltet Aktionen zum Internationalen Museumstag und macht einmal im Jahr einen Ausflug in andere Museen. 

Weitere Informationen zum Verein in der Obernfelder Dorfchronik II ab Seite 281.


Ehrung von Vereinsgründern 

Auf der Jahreshauptversammlung erhielten anwesende Gründer des FOH 1992 e.V.  für ihre 25-jährige Treue zum Verein eine Urkunde und eine Motivtasse des Museums vom 1. Vorsitzenden Georg Kopp überreicht. Nichtanwesende Gründungsmitglieder bekommen die Auszeichnung nachgereicht.

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Begrüßung vor dem Muesum v.l. MdL Thomas Ehbrecht, MdL Dirk Töpfer, Bürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld, MdL und Landtagsvizepräsident Frank Oesterhelweg, Samtgemeindebürgermeister Steffen Ahrenhold, Goerg Kopp, Vorsitzender des Fördervereins Obernfelder Heimatmuseum



Tagesfahrt 2018

Die diesjährige Tagesfahrt vom FOH geht am Samstag, den 16. Juni 2018 nach Hameln, Anmeldungen sind erforderlich.

          

Tagesfahrt am 12.08.2017

 

Förderverein Obernfelder Heimatmuseum besichtigte Bursfelde, Hofgeismar und die Sababurg im Reinhardswald

Bericht verfasst von Elisabeth Wagner

Ziel der diesjährigen Tagesfahrt des Förderverein Obernfelder Heimatmuseum war das Kloster Bursfelde, die Altstadt von Hofgeismar und die Sababurg im Reinhardswald. Erster Zwischenstopp war in Bursfelde. Dort wurde die ehemalige Benediktinerabtei aus dem Jahr 1093, das heutige Kloster Bursfelde, besichtigt. Weiter ging es zur Altstadtführung in Hofgeismar. Leider meinte es der Wettergott nicht ganz so gut und umso mehr freuten sich die 35 Fahrtteilnehmer auf das vorbestellte Mittagessen im „Alten Brauhaus“. Gut gestärkt und aufgewärmt ging die Fahrt weiter zur nahen Sababurg. Das weltbekannte Dornröschenschloss Sababurg wurde 1334 als "Zappenborgk" zum Schutz der Pilger des nahen Wallfahrtortes Gottsbüren vom Erzbischof von Mainz gegründet und ab 1490 zu einem prächtigen Jagdschloss der Landgrafen von Hessen ausgebaut. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab man das schöne Schloss als Wohnsitz auf. Die Führung durch und um das Dornröschenschloss herum, sowie eine kleine Theateraufführung im Gewölbekeller der Burg hinterließ viele schöne Eindrücke des Tages. Mit anschließendem Kaffeetrinken im Burgbereich trat die Reisegruppe wieder die Heimreise an.

           


Am Sonntag, 10. Sept. 2017 – am Tag des offenen Denkmals - feierte der Förderverein Obernfelder Heimatmuseum sein 25-jähriges Bestehen. Mehrere hundert Besucher erlebten ein unterhaltsames Programm um das Museum herum. Der 1. Vorsitzende Georg Kopp begrüßte viele Gründungsmitglieder, sowie Freunde und Gönner des Vereins im gefüllten Saal der Begegnungsstätte des Museumskrugs bei Kaffee und Kuchen. Bürgermeister Karl-Bernd Wüstefeld sprach von einem gelebten bürgerschaftlichen Engagements in verschiedenen Bereichen in der Gemeinde. Die Vereinsangehörigen engagieren sich ehrenamtlich in der Dorfgemeinschaft und sind somit „der Motor, das Herz, aber auch zugleich die Seele des dörflichen Kulturgutes, des Heimatmuseums“, waren seine Worte. Dieses ist auch die Grundlage für ein aktives und gutes Vereinsdasein. Bei seiner Rede ließ er auch die Historie des Museums kurz Revue passieren. Als Präsent überreichte er dem 1. Vorsitzenden Georg Kopp ein Foto des Initiators des Museums und Obernfelder Ehrenbürgers Franz Kurth. Thomas Ehbrecht schenkte dem Förderverein ein Foto seines Vaters, des Fördervereinsgründers und Ehrenbürgers Alois Ehbrecht. Alois Ehbrecht war von 1992 bis 2007 1. Vorsitzender des Fördervereins. Als Nachfolger übernahm der langjährige 2. Vorsitzende Georg Kopp den Vorsitz des Vereins.

 25 Jahre FOH Fotoübergabe

 

Das Obernfelder Musikteam, unter Leitung von Elena Käsehagen, und Raimund Hobrecht sorgten für musikalische Unterhaltung. Für viele Besucher war der Höhepunkt des Programms der Auftritt der Obernfelder Trachtentanzgruppe, die sich nach langer Pause mit zwei Neuzugängen wieder zusammengefunden hat. „Dies ermutigt, dass die Trachtentanzgruppe weiter bestehen bleibt“, sagte Kornelia Ehbrecht, Mitglied des Fördervereins und Leiterin der Obernfelder Trachtentanzgruppe und macht weiter Werbung für die Teilnahme in der Gruppe, damit die original Obernfelder Trachten auch in Zukunft tänzerisch dargeboten werden können und somit die Kultur im Ort erhalten bleibt.

 25 Jahre FOH Trachtentanzgruppe

 

In der „guten Stube“ des Museums führten Edith und Daniela Wüstefeld alte Gesellschaftsspiele vor. Z. B. Kuhfuß und Bänderspiele. Diese waren auch für die jüngsten Museumsbesucher interessant und zum Nachmachen für zu Hause gedacht. Auch eine Rallye mit vielen Fragen rund ums Museum war für die Jüngeren eine kleine Herausforderung. Ebenfalls konnten sie sich beim Stelzenlaufen, Ski- und Rollerfahren in alte Zeiten versetzen.

Außer den Exponaten im Museum konnte man auf der „Besuchermeile“ in der Kirchgasse die alte Feuerwehrspritze aus dem Jahr 1913 besichtigen und sogar „beim Einsatz“ helfen. Karl-Heinz Kopp fertigte „mit Hilfe der Auftraggeber“ Seile wie in alten Zeiten an. Ebenfalls waren noch alte Trecker mit Holzwagen ausgestellt. Georg Kopp führte über 100 Besucher in kleinen Gruppen auf den Glockenturm, sowie auf den Gewölbeboden der Kirche.