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Als Plattform für die Pflege von Erinnerungen und Kontakten hat sich das Obernfelder Heimatmuseum erwiesen. Der Förderverein des Museums feierte in Verbindung mit dem Tag des offenen Denkmals sein 25-jähriges Bestehen. Rund 400 Besucher erlebten ein unterhaltsames und informatives Programm.


Förderverein Obernfelder Heimatmuseum besichtigte Bursfelde, Hofgeismar und die Sababurg im Reinhardswald

Ziel der diesjährigen Tagesfahrt des Förderverein Obernfelder Heimatmuseum war das Kloster Bursfelde, die Altstadt von Hofgeismar und die Sababurg im Reinhardswald. Erster Zwischenstopp war in Bursfelde. Dort wurde die ehemalige Benediktinerabtei aus dem Jahr 1093, das heutige Kloster Bursfelde, besichtigt. Weiter ging es zur Altstadtführung in Hofgeismar. Leider meinte es der Wettergott nicht ganz so gut und umso mehr freuten sich die 35 Fahrtteilnehmer auf das vorbestellte Mittagessen im „Alten Brauhaus“. Gut gestärkt und aufgewärmt ging die Fahrt weiter zur nahen Sababurg. Das weltbekannte Dornröschenschloss Sababurg wurde 1334 als "Zappenborgk" zum Schutz der Pilger des nahen Wallfahrtortes Gottsbüren vom Erzbischof von Mainz gegründet und ab 1490 zu einem prächtigen Jagdschloss der Landgrafen von Hessen ausgebaut. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts gab man das schöne Schloss als Wohnsitz auf. Die Führung durch und um das Dornröschenschloss herum, sowie eine kleine Theateraufführung im Gewölbekeller der Burg hinterließ viele schöne Eindrücke des Tages. Mit anschließendem Kaffeetrinken im Burgbereich trat die Reisegruppe wieder die Heimreise an.




 


Begasungszelte im Ausstellungsraum

Im Jahr 2013 konnte das Heimatmuseum seine Exponate vor dem schleichenden Zerfall durch den Holzwurm Anobium Punctatum retten.


Um die Pflege der Ausstellungsstücke und um die Besucherbetreuung kümmert sich der Förderverein Obernfelder Heimatmuseum von 1992 e.V.